ghostwriting4U: Wir haben nachgefragt, Teil1

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ein Gastbeitrag von Dr. Klaus-Maria Reinhardt für ghostwriting 4 U

 

Das Thema Ghostwriting findet in den letzten Jahren immer häufiger den Weg in die Medien, sei es Fernsehen, Rundfunk oder Zeitungen bzw. Magazine. Interessant daran ist vor allem, dass der Eindruck erweckt wird, als hätte es früher kein Ghostwriting gegeben. Was heißt früher und was heißt, es hat kein Ghostwriting gegeben?

Mit früher ist in diesen Beiträgen und Publikationen oft die Zeit vor von zu Guttenberg gemeint, dem deutschen Verteidigungsminister, der ein paar Zitate zu viel in seiner Doktorarbeit nicht gut genug und ausreichend als solche gekennzeichnet hatte. Vorsichtig ausgedrückt. Die Aufregung war groß, Skandal, Skandal!

Eine vorgeschobene Empörung aller Orten, die suggerierte, dass dies ja wohl etwas aussergewöhnliches sei und man es gerade von jemandem wie von zu Guttenberg ja nie erwartet hätte. Dabei ist Ghostwriting beinahe so alt, wie Menschen schreiben und lesen können. Ein Narr, der glaubt, dass alle Publikationen, Bücher, Beiträge, Artikel u.ä. immer von demjenigen stammen, dessen Name vor dem Titel steht. Und Ghostwriting, die meisten Mitmenschen verstehen darunter die direkte deutsche Übersetzung, nämlich das Schreiben durch einen Dritten, dessen Name ungenannt bleibt, ist nicht auf das Schreiben wissenschaftlicher Artikel, Bücher, Memoiren und Kommentare als solches beschränkt. Schaut man ein wenig über den Tellerrand in die bildenden Künste hinein oder hat dies bereits einmal getan, dann weiß man, wovon hier die Rede ist. Es gibt nicht wenige Maler, bekannte oder weniger bekannte, die mehrere dieser Ghostwriter hatten. Diese werden dort allerdings meist als Schüler bezeichnet. Im modernen Kunstbetrieb ist es normal, Arbeiten auszulagern. Wenn ein Künstler für eine Installation, die in einer bestimmten „Auflage“ erscheinen soll, ein hölzernes Kreuz benötigt, dann gibt es einen Tischler, der es für ihn anfertigt. Der Künstler selbst fügt allenfalls noch ein wenig Farbe und Glasperlen hinzu, wenn es nicht einer seiner Schüler oder Atelierhelfer macht, und signiert.

Ghostwriting im engeren Sinne des Wortes ist etwas, ja, ob man es glaubt oder nicht, dass auch in der Musik stattfindet. Und wer hier denkt, es geht um uncoolen Schlager, der irrt. Es ist mehr als populär in der Hip-Hop-Branche sich einen coolen Song schreiben zu lassen, den man dann auch gleich produzieren und vermarkten lassen kann. Alles eine Frage des Preises. Acht Takte starten bei 19.99 US-Dollar und nach oben gibt es keine Grenzen. Das Ganze kann man im Internet bestellen, übersichtlich, transparent, ohne verdeckte Kosten, allerdings ohne Geld-zurück-Garantie.

Egal, wohin man heute schaut: Auslagern ist das Prinzip, Dinge denen überlassen, die etwas davon verstehen und selbst nur das machen, wovon man selbst etwas versteht. Oder zumindest denkt, dass es so ist. Dieses Prinzip mag nicht jedem gefallen, aber es ist ein Zeichen der Gesellschaft selbst.

mehr dazu im zweiten Teil