ghostwriting4U: Kinder wie die Zeit vergeht – Andy Warhol: Zu seinem 30. Todestag

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Die meisten kennen seine großen Campbell Dosen, in nicht wenigen Wohnungen hängt ein Druck seiner Marilyn. Andy Warhol, Mitbegründer der Pop-Art starb heute vor 30 Jahren, am 22. Februar 1987 in New York City.

Ursprünglich als Andrej Warhola in Pittsburgh geboren, arbeitete Warhol nach einem Studium am Carnegie Institute of Technology als Werbegrafiker und Schaufensterdekorateur.

In New York lernte er u.a. Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg kennen und verlagerte seine künstlerische Tätigkeit auf die bildenden Künste. Dabei grenzte er sich bewusst von den auch noch Anfang der 60er Jahre maßgeblich den künstlerischen Ductus bestimmenden abstrakten Expressionisten wie Marc Rothko und Jackson Pollock ab. Seine erste Arbeiten auf Leinwand beschäftigten sich mit den in den USA verbreiteten Comics. Schnell stellte er fest, dass dieses Feld der künstlerischen Auseinandersetzung bereits von anderen besetzt war und kam auf den Gedanken, Motive aus der Werbung und der Presse für seine Arbeiten zu verwenden und im Siebdruckverfahren zu vervielfältigen.

Für Andy Warhol war „Pop“ die Oberfläche. Ihm ging es nach seinen eigenen Aussagen nicht darum, in die Tiefe zu gehen. Er liebte es, stundenlange Telefongespräche mit seinem Freund Henry Geldzahler, einem Kurator am Metropolitan Museum, zu führen, in denen es oftmals um nichts anderes ging, als Tratsch. Der Papstbesuch 1965 in New York war für Warhol „Pop pur“: Früh noch in Rom, ein straffes Programm in New York mit einer Rede vor der UNO und abends wieder in Rom, das ist Pop. So schildert er es in seinem autobiografischen Buch über die 60er Jahre, „Popism“.

Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes erklärte Warhol Mitte der 60er Jahre in Paris, es sei an der Zeit nicht mehr zu malen und nur noch Filme zu drehen. Filme drehte er bereits vorher, betrachtete sich dabei als einen Regisseur von Underground-Filmen. Die Filme hatten größtenteils weder ein Drehbuch, noch probte Warhol mit seinen meist aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis stammenden Schauspielern. Einige der Filme brachte Warhol erfolgreich ins Kino, allerdings immer unter Gefahr, dass diese als pornographisch verboten und konfisziert wurden.

Eine Stalkerin veruebte 1968 ein Attentat auf den Künstler in seinem Atelier, der „Factory“, was er nur durch glückliche Umstände überlebte.

In den folgenden Jahren wurde es ruhiger um ihn, er musste mit seiner „Factory“ umziehen und schilderte dies als eine tief greifende Veränderung in seinem künstlerischen Schaffen.

Seine Todesursache konnte nie vollständig geklärt werden, er verstarb heute vor 30 Jahren im New York Hospital an den Komplikationen einer Gallenblasenoperation.