Medizinische Promotionsarbeiten nur Schmalspur?

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Medizinische Fakultäten im Visier der Hochschulreformer

In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts einigten sich die europäischen Hochschulminister auf die Bologna-Reform. Damit wurden traditionelle Studiengänge an den deutschen Hochschulen und Universitäten eingedampft und in das System von Bachelorstudiengängen und Masterstudiengängen gepresst. Das Ergebnis war eine Veränderung des Ausbildungsniveaus und es führte dazu, dass viele Studenten nach Beendigung ihres Bachelorstudienganges keine oder nur wenig Lust auf ein anschließendes Masterstudium haben. Schnelle Überführung junger Abiturienten in den Arbeitsmarkt, ein Ziel der Reform, wurde erreicht. Wirft man einen Blick nach Großbritannien, in dem dieses System seit ewigen Zeiten etabliert ist, sieht man die Folgen. Man kann als Anwalt nach drei Jahren Studium arbeiten, hat aber bei weitem nicht das Wissen und die Qualifikation wie deutsche Juristen nach Abschluss ihres Studiums. Ähnlich sieht es in der Psychologie und anderen Fächern aus. Schmalspur ist das Ergebnis.

Mediziner und Zahnmediziner schließen ihr Studium als Bachelor ab. Der Wissensstand ist entsprechend und keineswegs annähernd mit dem deutscher Medizin- und Zahnmedizinstudenten vergleichbar.

Was aber passiert derzeit in Bezug auf das deutsche Medizin- und Zahnmedizinstudium. Stimmen in den Medien werden lauter, dass es sich bei deutschen medizinischen und zahnmedizinischen Promotionsarbeiten um Schmalspurpromotionen handelt. Argumente, die dabei ins Feld geführt werden beziehen sich auf den Umfang der Promotionen, die Anzahl der zitierten Arbeiten und die inhaltliche Qualität. Zum Teil werden fachfremde Professoren interviewt, zitiert und als Zeugen dafür vorgestellt, dass Mediziner und Zahnmediziner keine, anderen Fächern vergleichbare Promotionsarbeiten vorlegen. Diese Kampagne nimmt in der letzten Zeit Fahrt auf und gipfelt darin vorzuschlagen, dass man zukünftig zwei unterschiedliche Arten von Doktortiteln für Mediziner und Zahnmediziner einführen sollte. Die Argumente gehen dahin, dass schließlich auch in den USA deutlich weniger Mediziner und Zahnmediziner promovieren, also den akademischen Grad PhD verliehen bekommen. Was an dieser Stelle allerdings verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass in Ländern wie USA und Großbritannien von den PhD-Kandidaten ein nicht unwesentlicher finanzieller Aufwand dafür betrieben werden muss. So kostet der PhD-Studiengang in Großbritannien etwa 60Tausend Britische Pfund.

Die Promotion in Medizin und Zahnmedizin als Nachweis wissenschaftlichen Arbeitens

Für Mediziner und Zahnmediziner ist die Promotion in Deutschland keineswegs eine Veranstaltung auf der Schmalspur. Denn wer will beurteilen, inwieweit umfangreichere Arbeiten aus anderen Fachgebieten wie der Betriebswirtschaft, Psychologie oder der Journalistik einen qualitativ höheren Wert haben. Eine größere Anzahl an bedruckten Seiten, ein umfangreicheres Literaturverzeichnis sind jedenfalls kein Kriterium für eine höhere Qualität der Promotion. Jedes Studienfach hat seine ganz eigenen Anforderungen. Diese kann man auch nicht einfach so studienfachübergreifend vergleichen.

Am 30.April 1905 schloss Albert Einstein seine Dissertation „Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen“ ab, drei Monate später reichte er sie an der Universität Zürich ein. Die Arbeit umfasst 17 Seiten. Will etwa irgendjemand behaupten, diese Doktorarbeit sei nichts wert, nur weil sie nicht mindestens 400 Seiten umfasst? In diesen Arbeiten, ganz gleich ob sie nun von Medizinern, Zahnmedizinern, Juristen, Psychologen oder Ingenieuren geschrieben werden kann der Umfang der Promotion kein Kriterium für die Güte sein. Vielmehr kommt es auf die wissenschaftliche Wertigkeit an, d.h., inwiefern stellt sie einen Zuwachs an wissenschaftlicher Erkenntnis dar und welche weiterreichenden Wirkungen gehen aus dieser Promotion hervor. Was nützt eine 400 Seiten starke Promotionsarbeit, deren Inhalt bedeutungslos für Medizin oder Zahnmedizin wäre. Und in der heutigen Zeit ist nicht mehr mit solch großartigen, umwälzenden Erkenntnissen zu rechnen, wie sie ein Virchow, Koch, Ehrlich, von Behring u.a gemacht haben. Dazu sind Forschungen in der heutigen Zeit zu spezialisiert und beschäftigen sich weitaus detaillierter mit der Materie, als zu einer Zeit, als es um die Entdeckung der Ursachen von Infektionskrankheiten und anderer Grundlagen in der Medizin und Zahnmedizin ging.

Das Team von ghostwriting4U kann sich der Diskussion um die Wertigkeit von Doktorarbeiten in verschiedenen Fachbereichen nicht entziehen. Der Artikel zeigt jedoch unsere Meinung zu dieser Thematik und wir sind bereit, Ihnen bei Fragen zu Ihrer Promotion mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Ihnen bei deren Anfertigung zu helfen. Gern stehen wir Ihnen zur Verfügung. Nutzen Sie dazu einfach unser Kontaktformular.